Radiobeitrag über die TAGUNG „Abenteuer Mehrsprachigkeit“


Rückblick auf die Tagung „Abenteuer Mehrsprachigkeit – Spracherwerb
zwischen Fremdbestimmung und Selbstverantwortung?“ im Bundesinstitut für
Erwachsenenbildung.

Die Abschlusspräsentation von ESPRIS bei dem neben dem Bildungszentrum Salzkammergut, Commit und der Uni Wien
auch das FRS beteiligt war.

Espris – Emanzipatorische Sprachlernmethoden im Salzkammergut hat sich zur Aufgabe gemacht, neue selbstbestimmte Formen des Spracherwerbs zu entwickeln und die Bedeutung von Mehrsprachigkeit in der Region in den Vordergrund zu rücken.
Zu Wort kommen der österreichisch-kanadische Völkerrechtler und
langjähriger Mitarbeiter im Europarat in Straßburg Peter Leuprecht,
Teilnehmerinnen des Workshops „Dialekt und Umgangssprache“ sowie der
brasilianisch-deutsche Schriftsteller und Kabarettist Zé do Rock, der
das Abendprogramm gestaltete.

 

Hier geht es zum Beitrag – siehe KW 16

4. Treffen der LernpartnerInnen im Bildungszentrum Salzkammergut am 16. Mai 2014

 

Ein letztes Mal trafen sich etliche TeilnehmerInnen der Lernpartnerschaften um zu evaluieren, zu besprechen, revue passieren zu lassen.

Im Laufe der Sommermonate wird an einem Curriculum gearbeitet, welches anderen Gemeinden, Institutionen etc. weitergegeben werden kann.

Die letzten zweieinhalb Jahre haben deutlich gezeigt, dass nicht-standardisierte Lernmethoden sehr wertvoll sein können und ein Lernen auf vielen Ebenen gewährleisten.

 

3. Reflexionstreffen der Lernpartnerschaften am 14. März 2014 im Bildungszentrum Salzkammergut in Ebensee

 

Neben der Reflexion und Besprechung der Lernpartnerschaften war bei diesem Treffen der Dialektforscher Kurt Druckenthaner zu Gast, um den Gebrauch des Dialekts zu thematisieren.

 

 

Es geht an:

 

Der Dialekt – bzw. die Umgangssprache – stellt oftmals eine große Herausforderung dar. Für viele Zugewanderte ist es schwer, die Personen, die in der Umgangssprache sprechen, zu verstehen. Das Verwenden des Dialekts bzw. der Umgangssprache kann als Ausschlussmechanismus wirken oder gar verwendet werden, viele Menschen sind aber auch gar nicht in der Lage so genanntes Schriftdeutsch zu sprechen.

Im zweiten Teil des Abends wurden – wie bei jedem Reflexionstreffen – die Lernpartnerschatften besprochen.

 

 

 

2. Reflexionstreffen der Lernpartner_innen am Freitag, 17. Jänner 2013 im Bildungszentrum Salzkammergut

 

Am Freitag, den 17. Jänner fand das 2. Reflexionstreffen der Lernpartnerschaften statt.

Dieses Mal war Judith Purkarthofer von der Uni Wien zu Gast, um mit den Teilnehmer_innen zum Thema „Mehrsprachigkeit und Spracherleben“ zu arbeiten.

 

 

Natürlich wurden – wie immer – die Lernpartnerschaften reflektiert und besprochen.

 

Auch dieses Mal war Assimina Gouma von der Universität Wien wieder dabei. In ihrer Forschung zum Projekt ESPRIS geht es um emanzipative Strategien für Migrant_innen beim Spracherwerb.

Das Freie Radio Salzkammergut war auch vertreten. Dort werden derzeit mehrsprachige Sendungen produziert, ein Teil der Radiobeiträge handelt von den Lernpartnerschaften.

 

 

Dinora Christina Cortes Contreras hat in der Pause ihre in Kolumbien handgefertigten Brillen und Uhren vorgestellt.

 

 

Die verwendeten Hölzer sind edle, unlackierte und FSCE zertifizierte Tropenhölzer, Reste aus der Möbelindustrie. Die Armbänder der Uhren sind innen aus weichem Ziegenleder und außen aus robustem Rindsleder. Die Uhrwerke werden in Japan hergestellt.

Maguaco ist eine kolumbianische Kunsthandwerk-Werstatt, die sich seit 2003 mit dem Design und der Herstellung von Mode-Accessoires aus Naturmaterialien beschäftigt. Maguaco erhielt bereits einige Auszeichungen.

 

 

1 Reflexionstreffen der Lernpartner_innen am Freitag, 29. November 2013

 

Am 29. November 2013 trafen sich die Lernpaare zu ihrem ersten Reflexionstreffen am Bildungszentrum Salzkammergut.

 

 

Assimina Gouma, unsere Projektpartnerin der Universität Wien, war dieses Mal zu Gast um mit den LernpartnerInnen zum Thema „Migration, Mehrsprachigkeit und Medien“ zu arbeiten.

Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit  kritischer Migrationsforschung und beforscht innerhalb von ESPRIS mögliche emanzipatorische Strategien für MigrantInnen.

 

[audio:http://www.espris.at/wp-content/uploads/2012/06/EmanzipativeStrategienfurMigrantinnen1.mp3|titles=EmanzipativeStrategienfurMigrantinnen1]

A. Gouma zum Teilprojekt FORSCHUNG siehe auch: espris.at

 

Natürlich wurden auch – wie immer – die Lernpartnerschaften gemeinsam mit Birgit Riedler-Engl, Claudia Loidl und Reinhard Lehner reflektiert und besprochen.